| Radweg entlang der B9 zwischen Kamper Fähre bis zur Ortseinfahrt Boppard | ||
|
Der Landesbetrieb Straßen und Verkehr beabsichtigt Anfang des Jahres 2007 den derzeit an der Kamper Fähre endenden Radweg entlang der B9 bis zur Ortseinfahrt Boppard zu verlängern. Die vorgelegte Planung sieht für den Weg eine Fahrbahnbreite von 2,50 m aus Richtung Bad Salzig kommend nur bis zu dem Beginn des Tennisplatzanwesens vor. Um einen gefahrlosen Fahrradverkehr bis zur Mainzer Straße zu gewährleisten und zu vermeiden, dass die Fahrradfahrer hier die B9-Fahrbahn benutzen, muss der Radweg mit einer Breite von 2,50 m bis zur Mainzer Straße fortgeführt werden.
Da das bisher als Provisorium genutzte Teilstück des Leinpfades aus touristischer Sicht die attraktivere Streckenführung darstellt, sollte hier das Fahrrad fahren weiterhin erlaubt bleiben.
Geplante Kosten ca. 750.000 €; Kostenträger und Bauträger ist der Bund
Vorberatung Ortsbeirat vom 11.09.2006
Als
nicht zwingend notwendig erachtete der Ortsbeirat Boppard die Anlage
eines neuen Radweges, da die vorhandene Strecke über den Leinpfad zwar
nicht hochwassersicher jedoch die touristisch schönere Route darstellt. aus "Der Ortsvorsteher Boppard informiert"
In der Stadtratssitzung wurde folgender Beschlussvorschlag vorgelegt Der
vom Landesbetrieb Straßen und Verkehr Bad Kreuznach im Rahmen eines
Abstimmungsverfahrens gern. § 17 Abs.2 Fernstraßengesetz zur Erlangung des Baurechtes
vorgelegten Planung zur Anlage eines Radweges zwischen der Kamper Fähre
und der Einmündung Mainzer Straße im Ortsbezirk Boppard wird unter
folgenden Bedingungen zugestimmt: . In der Sitzung vorgetragene Argumente
Gegen eine Zustimmung:
Argumente der BG für eine Zustimmung (in vorbereitender Hauptausschußsitzung eingebracht):
Diese Argumentation wurde auch vom Bürgermeister in Stadtratssitzung vorgetragen sowie:
Ergebnis der Abstimmung:
Nur eine knappe Mehrheit für die Zustimmung zur Planung.
Warum wohl? Bad Salziger Interessen zählen wohl nicht viel im Stadtrat Boppard.
Das Ergebnis der kontroversen Diskussion lies nicht lange auf sich warten: Die CDU der Verbandsgemeinde Loreley nimmt diese Diskussion zum Anlass, bei der Landesregierung den Ausbau in Boppard als Maßnahme mit fraglichen Nutzen zu bezeichnen um ihre eigenen Vorhaben mit einer höheren Priorität ins Rennen zu schicken.. |