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Lokale Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal (Förderung nach LEADER)
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Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Entwicklung des ländlichen Raumes nach dem EU - Initiativprogramm LEADER. Dafür mussten sich in einzelnen Gebieten so genannte Lokale Aktionsgruppen (LAG) bilden. Bei der Auswahl der Mitglieder sollte dabei der Bottom-up-Ansatz (Initiativen und Lösungsansätze von der Basis eingebracht) gewährleistet werden. Dabei sollten Vertreter der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie anderen Vertreter der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Neben stimmberechtigten Mitgliedern gehören auch beratende Mitglieder der LAG an. Dies sind in der Regel die Vertreter der Kommunalverwaltungen und sonstige interessierte Personen. Nach Ablauf der alten Förderperiode stellte sich für die neue LEADER Förderperiode 2007-2013 die LAG für das Welterbe Obere Mittelrheintal neu auf. Sie wurde inzwischen von der Landesregierung anerkannt. Als Fördermittel stehen somit 1,2 Millionen € zur Verfügung, die zur Finanzierung von Einzelprojekten in Höhe von 55 % der Kosten verwendet werden. Die LAG vertritt das Gebiet der Verbandsgemeinden Rhein-Nahe, Rhens, St. Goar-Oberwesel, Braubach, Loreley, der Stadt Boppard sowie Teile der Stadt Koblenz, Lahnstein und Bingen. Als „assoziiertes Gebiet“ werden die beiden hessischen Städte Lorch/Rhein und Rüdesheim mitwirken. Dieser Bereich geht in Teilen über das UNESCO-Weltkulturerbegebiet hinaus. Neben den Vertretern der Stadtverwaltung Boppard wurden Heinz Klinkhammer und Nico Neuser als stimmberechtigte Mitglieder gewählt. Erste Aufgabe der LAG ist die Erarbeitung eines lokales integriertes ländliches Entwicklungskonzept (LILE). Diese Aufgaben ist bald abgeschlossen. Bei der LAG können dann Projekte zur Förderung angemeldet werden, die die Umsetzung des neu erarbeitete Konzept unterstützen und für die ein Träger die Restfinanzierung übernimmt. Nach Genehmigung kann des neue Entwicklungskonzept wird an dieser Stelle eingesehen werden. Jedermann kann dann Einzelprojekte vorschlagen, die in den Rahmen diese Konzeptes passen. Zum Beispiel können man die Vorschläge über unsere Kontaktadresse (Heinz-Klinkhammer@t-online.de) machen. Ein Vorschlag, der ein Handlungsfeld des neue Entwicklungskonzeptes abdeckt, wurde bereits von der Bürgergruppe Boppard e.V. zur Genehmigung bei der Stadtverwaltung eingereicht. Hierbei handelte es sich um den Vorschlag, das Gesundheitswesen, insbesondere den Bereich Kuren und Wellness, im Welterbegebiet auf seine Weiterentwicklungsmöglichkeiten hin in einer Studie untersuchen zu lassen. Der Stadt Boppard fiel hierbei sicherlich mit den Alleinstellungsmerkmalen Kurgelände in Bad Salzig und dem neu entstehenden Schwimmbad mit Wellnessbereich eine tragende zentrale Rolle zu. Der Antrag wurde vom Bürgermeister in der Hauptausschusssitzung mit der Begründung nicht zugelassen, dass Boppard nicht für das ganze Tal zuständig wäre. Den Versuch eine Kooperation mit den anderen Kommunen würde an der Bereitschaft der Kommunen scheitern. Die Bürgergruppe konnte dieser Argumentation nicht folgen und hat daraufhin einen entsprechenden, nur auf Bad Salzig zugeschnitten Antrag formuliert und dem Stadtrat vorgelegt. Er wird jetzt von uns als Teil der laufenden Entwicklungsplanung für Bad Salzig betrachtet und kann dort weiter verfolgt werden.
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